Was haben Wales und Sorbistan miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Drachen sind in beiden Kulturen wichtig – aber der walisische Plon frisst wohl keinen Quark. Zu behaupten, zwischen Wales und der Lausitz würde ein starkes Band bestehen, ist deshalb verwegen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und was beide Regionen definitiv eint, ist die Existenz von Minderheiten samt Sprachen und Musiktraditionen. [vom Lausitzer Institut]
Schön, regelrecht zauberhaft wars am Sonnabend Abend in der Galerie Fango! Schön wars mit Shannon Sondquist, Stoj, Jkube und natürlich dem Kolektiw Wakuum & přećelki. Großartig auch, das jetzt endlich das zweite Album raus ist! Hört mal:
Die Waliser:innen schrieben Folgendes auf ihrem Blog:
In May 2025 we again travelled to the Sorbian speaking region in eastern Germany to spend a week making new music. This time Izzy Rabey was able to join Efa Supertramp for the songwriting stage of the project and we had the luck to also bring new collaborator Barbs Dudek along for the ride, sharing in the music production and mixing duties with Nick Ronin.
The work took place in the Kulturfabrik in the sleepy town of Hoyerswerda, unfortunately mostly known for a racist pogrom after the fall of the Iron Curtain. The rehearsal room in this modern arts centre became our creative hub for the week and despite initial doubts we managed to reach our target of writing an album’s worth of material in five days and managed to create 10 songs that contained the Sorbian lanuage, which was a target for the Sorbian funders of the project.

Hier klingt ein bisschen durch, dass nicht alles ganz einfach war. Und ja – die zweite Runde eines tollen Projekts fühlt sich manchmal etwas schwieriger an als die Erste (wo immer noch alles so neu und zauberhaft erscheint). Die Mühen der Ebene bestehen nicht zuletzt darin, sich nicht in den unvermeidlichen kleineren Missverständnissen, darauffolgenden Fehlern und daraus resultierenden Verstimmungen zu erschöpfen. Das Gute ist: Wenn ich mich durchs Album höre, merke ich gar nichts davon! Schön geworden! Hoffentlich gibts das noch mal!

An dieser Stelle von meiner Seite noch mal 1000 Dank an Barbs Dudek und Nick Ronin fürs Mischen, Basteln, Fertigmachen! Dank auch an alle Musiker:innen und sonstwie Beteiligten, der Załožba, privaten Spendern und nicht zuletzt Daniel und die Kufa für den organisatorischen Rahmen und die Räumlichkeiten.
