Meine Sache ist WIE ich sie fange

In dieser Woche bin ich für meine Verhältnisse ungewöhnlich OVERGROUND. Ich steige empor aus den Kellern der Großtädte und bespiele mit großem Tamtam Freilichtbühnen in Spremberg/Grodk, Drebkau/Drjowk und Forst/Baršć. Das tue ich gemeisam mit Shannon Soundquist aka Antje Meichsner und zwar zu schwarzweißen Bildern auf riesiger LED-Wand. Wir wurden gebeten uns im Selfiemodus selbst zu beschreiben und haben unser Bestes versucht. Es gibt aber auch eine Kachel, in der wir beschrieben werden:

Die Show/das Projekt beschreibt sich selbst folgendermassen:

Meine Sache ist WIE ich sie fange ist ein neues regionales Bühnenprogramm, das jedes Jahr ein neues Märchen aus der Lausitz, über die Lausitz und mit Menschen aus der Lausitz erzählt. Das rund 90-minütige Format vereint Musik, Literatur, Tanz, Film und Bildende Kunst zu einem gemeinsamen Erzählstrang. Grundlage sind Gespräche mit Menschen allen Alters aus der Lausitz. Wie ein Kaleidoskop verbindet es bestehende und neu entstehende Beiträge aus Tanz, Gesang, Film, Lyrik, Prosa, Bildender Kunst und weiteren künstlerischen Formen zu einem gemeinsamen Bild der Region …

Eine deutsch-sorbische Erzählung verdichtet die Beiträge zu einem emotionalen Porträt der Region aus ihrer eigenen Perspektive. Der Titel zitiert einen Vers von Gerhard Gundermann aus „Die Zukunft“: „Meine Sache ist, wie ich sie fange“.
„Es geht nicht nur um das, was wir erzählen, sondern darum, WIE wir es erzählen“, sagt Claudia Arndt, Initiatorin und Leiterin des Projekts. Generationenübergreifend und beteiligend entstehen so unterschiedliche Sichtweisen auf Heimat und Wandel in der Lausitz.
Im Mittelpunkt stehen Mitgestaltung und Austausch. Kulturschaffende aus Haupt- und Ehrenamt sind eingeladen, sich und ihre Arbeiten mit regionalem Bezug einzubringen. Auch wer durch (ehemaligen) Wohnort mit der Lausitz verbunden ist, kann seine Perspektive beitragen. Als deutsch-sorbisches Projekt stärkt „Meine Sache“ die sorbischen Wurzeln und die sorbische Zukunft der Lausitz.

Neben dem Projekt mit Shannon Soundquist, wird meine Geige auch noch in zwei sorbischen Liedern mit der großßen Showband live zu hören sein.
Ich denke, es lohnt sich ins grelle Tageslicht zu steigen und in einer der drei Städte vorbeizuschauen. Im kühlen modrigen Keller sehen wir uns später wieder 🙂

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Are you human? Please solve:Captcha